Freitag, 30. April 2010

Ende

.

Sonntag, 25. April 2010

Shakshika

Heute war ich neugierig und mutig zu gleich: ich habe mir ein "mediterranes" Frühstück bestellt, was eine sogenannte Shakshika beinhaltet.






Es war enthalten: Tomaten, Paprika, Zwiebeln und ein Ei.

Donnerstag, 22. April 2010

Mitad del Mundo

Wir standen mit jedem Fuß auf einer Hälfte der Erdkugel. Die gelbe Linie im Foto stellt den Äquator dar.




Mindo

Dies ist die equatorianische Variante einer Seilbahn. Mit Hilfe eines umgebauten Automotors hat sie uns in schwindelerregender Höhe über den Regenwald befördert.


Dort sind wir zu einem Wasserfall heruntergewandert. Die Vögel, für die Mindo bekannt ist, haben bereits ihren Mittagsschlaf gehalten und sich leider nicht gezeigt.





Wieder an dem Startpunkt angekommen, haben wir uns einige der vielen Orchideen in allen Grössen zeigen lassen. Die kleinsten mussten wir uns mit einer Lupe anschauen!


An diesem Ort sind uns dann doch einige Vögel, vor allem Kolibris, über die Köpfe geschwirrt. Leider konnte ich sie mit meinem iPhone nicht fotografisch einfangen.

Mittwoch, 21. April 2010

Wieder in Quito

Heute haben wir den klaren Himmel zum Anlass genommen, mit der Seilbahn auf den Pichincha zu fahren. Obwohl es sich bereits eine halbe Stunde später leicht zugezogen hat, haben wir unser Vorhaben umgesetzt.





Die Seilbahn beförderte uns mehr als 1000 Meter über die Stadt auf eine Höhe von 4100m. Mitten auf dem Weg blieb diese auf einmal unergründlich für 5 Minuten stehen. Hier half uns das Bewusstsein, dass die Bahn von Europäern erbaut wurde. Trotzdem haben wir erstmal unsere Getränkevorräte überprüft!
Glücklich oben angekommen, konnten wir einen abgesteckten Weg entlangwandern und uns die Stadt sowie den Sockel von dem in Wolken eingehüllten Vulkan Cotopaxi anschauen.







Sonntag, 18. April 2010

Santa Cruz (Porto Ayuro)




Hier werden die Eier aller Landschildkröten hergebracht, damit sie die ersten 5 Jahre geschützt schlüpfen und aufwachsen können. Ihre größten Feinde sind übrigens von Menschen eingeschleppte Ratten.
Danach wird jede Schildkröte auf der Insel ausgesetzt auf der ihr Ei eingesammelt wurde. Mit diesem Programm sind bereits 3000 Schildkröten ausgesetzt worden.



In dieser Station werden auch Landleguane aufgezogen, da die Menschen hier ebenfalls Schaden angerichtet haben.
Auf dem Weg zum Pier haben wir an einem Fischverkaufstand bei einer Hand-Schnabel-Schnauze- Aktion zugeschaut:



Das was wir von der Stadt gesehen haben, ist sehr auf den Tourismus eingerichtet. Hotels, Souveniershops, Cafes, Tauch- und Tagesausflügeanbieter. Es war mal wieder extrem heiß.
Mit um die 15000 Einwohner ist Porto Ayuro die größte Stadt des Archipels. Insgesamt sind aber nur 4 der über 200 Galapagosinseln bewohnt, und dort dürfen höchstens 3% der Inselfläche durch den Menschen genutzt werden.

Samstag, 17. April 2010

Rábida

Rabida haben wir uns nur von unten angeschaut.
Obwohl die Insel selbst sehr rot ist, war dies unter Wasser nicht zu erkennen. Die Steine am Riff waren eher gelblich. Wir sind dieses mal im Tiefwasser getaucht, an dem Riff auf der rechten Seite vom Foto.


Die Sicht war sehr gut. Wir konnten bestimmt 20m tief schauen.
Hier hatten wir das Vergnügen, den Wasserleguanen beim Futtern auf den Steinen zuzusehen. Wenn sie danach aufgetaucht sind, sind wir ihnen gefolgt.
Es war wieder ähnlich bunt, aber nicht so voll wie heute Morgen.
Die Insel ist für ihre großen Kakteen bekannt, diese haben wir uns aber lieber bei einer Auszeit vom Schiff aus angeschaut.

Santiago (Egas Port)




Dies sind zwei gesunde Wasserleguane, ich habe nachgeschaut: sie haben beide noch einen 2. Arm.

Nach der Wanderung war wieder Schnorcheln angesagt.
Wir hatten eine sehr gute Sicht. Es waren sehr viele Fische zu sehen. Zwei "White-Tipped"-Riffhaie waren auch wieder dabei.
Das Highlight war ein "Giant Hawkfish" mit wunderschönen blauen Ornamenten und 2 dicke Seelöwen die mit uns geschwommen sind.

Freitag, 16. April 2010

Fernandina (Espinosa Point))

Eine schwarze Lavainsel mit Mangroven an einigen Stellen.
Das Empfangskommittee hat keine Mühe gescheut, zahlreich zu erscheinen:



Wir sind auf schwarzen Lavaströmen gegangen.
Zu sehen waren Unmengen von Seeleguanen.
Am Strand entlang sind wir an vielen jungen Seelöwen vorbeigekommen, deren Mütter auf der Jagd waren. Die Kleinen liegen ohne Schutz irgendwo auf dem Trockenen und schlafen:

Die älteren Jungen schwimmen in geschützten Lagunen herum und rufen ununterbrochen nach ihren Müttern:


Zurück sind wir durch das Innere der Insel. Hier waren riesige Lavafelder. Einige sahen wie lagsam geflossenes Lava und andere wie gepflügte Felder aus.

Urbina Bay (Isabela)

Der Strand war schwarz, wie das Vulkangestein auf dieser Insel. Im Inneren jedoch war sie sehr grün. An Tieren haben wir nichts Neues mehr gesehen. Land- und Wasserleguane, Darwinfinken, den Galapagosadler.

Als ich mit einer Frau unsere Gruppe einholen wollte (wir hatten uns zu lange bei der Landschildkröte aufgehalten), sind wir in folgende Situation geraten:


Mit dem Leben davon gekommen, sind wir anschließend Schnorcheln gewesen. Die Sicht war leider schlecht und wir haben die Stunde nicht komplett ausgenutzt. Nachdem wir einen Pinguin gesehen haben und er uns bei der Verfolgung entwischt ist, sind wir wieder an den Strand zurück.



Donnerstag, 15. April 2010

Bartolome

Jetzt waren wir auch auf dem Mond! Diese Insel ist von Lava überströmt und die Landschaft hier sieht der vom Mond sehr ähnlich. Die jüngsten Lavabäche sind erst vor einem Jahr geflossen. Hunderte in die Länge gestreckte Holzstufen sind an dem Vulkan entlang hochgebaut.
Leider hat es geregnet, als wir dort hochgeklettert sind. Was allerdings erfrischend war, da wir sonst immer in der prallen Sonne unterwegs waren. Dazu kommt noch, dass wir sowieso nass waren, da wir nach dem Schnorcheln direkt losgewandert sind.



Geschorchelt sind wir um den spitzen Felsen im Bildhintergrund, bekannt als Pinnacle Rock, der genauso wie alle anderen Steine hier aus Tuff besteht.
Im Wasser ging es bunt her. Es waren mindestens 15 unterschiedliche Fischarten zu sehen. Einige als Einzelgänger und andere in Schwärmen. Das imponierendste war der "white tipped" Riffhai, der sehr erhaben unter uns entlang geschwommen ist.
Als ich schon fast wieder am Strand war, ist ein Pinguin an mir vorbei geschwommen. Bei dem Versuch, ihm zu folgen, ist ein kleinerer Hai (etwas dicker als der Riffhai, vermutlich ein Galapagoshai) zwischen uns aufgetaucht, so dass ich mich gegen eine Verfolgung entschieden habe. Normalerweise sind die Haie hier jedoch satt, also ungefährlich.

Santa Cruz (Carrión Point)

Heute ist Ab- und Anreisetag auf dem Schiff, deshalb war unsere Morgentour eine halbe Stunde eher angesetzt. Um 7:30 Uhr ging es mit den Schnorchlern in Richtung Klippen, an denen wir dann ins Wasser sind. Hier haben wir schon etwas mehr gesehen als beim letzten Mal, unter anderem ist ein mittelgroßer "white tipped" Riffhai (eine harmlose Art) unter uns entlanggeschwomen! Ein Seelöwe war auch zwischen uns, Papageienfische und noch einige andere Exoten in gelb, orange oder blau, deren Namen ich nicht nennen kann.
Da bin ich richtig auf den Geschmack gekommen und werde wohl die Möglichkeit bei der Nachmittagstour nutzen, wieder zu schnorcheln.
Tagsüber ist unser Schiff kurz von einigen Delphinen begleitet worden. Sie haben sich leider bald umentschieden und uns verlassen.

Mittwoch, 14. April 2010

San Cristóbal

Diese Insel ist nur zu einem kleinen Teil bewohnt. Wir sind hier mit dem Bus zum Breeding Center für Landschildkröten gefahren. Da sich die Anzahl dieser Tiere durch menschliches Eingreifen verringert hat, wird hier versucht, die Zahl wieder zu erhöhen. Die Kleinen werden 5 Jahre aufgepeppelt und dann freigelassen.



Die ausgewachsenen Schildkröten, die hier zum Eierlegen (12 Eier im Jahr) gehalten werden, dürfen dies 40 Jahre lang machen, dann werden sie wieder ausgesetzt.
In der Natur überlebt die Hälfte eines Wurfs, der Rest wird von Fressfeinden verspeist. Bei den Wasserschildkröten liegt die Überlebensrate nur bei 5% (95% werden von Vögeln und Fischen verspeist!). Aber hier braucht nicht geholfen zu werden, weil die Menschen keinen Schaden angerichtet haben.
Anschließend haben wir uns das Örtchen angeschaut. Hier wird sich der Pier, die Treppen und der Spielplatz ganz selbstverständlich mit den Seelöwen geteilt.

Española


Das Empfangskommitee war an seinem Posten mitten auf den Stufen eingeschlafen: ein Seelöwe. Als wir über ihn hinweg geklettert sind, hat er ab und zu mal aufgeschaut, es sich aber gleich wieder gemütlich gemacht. Hier begegneten wir etwas farbigeren Seeleguanen, die uns hier und da auch im Weg lagen.



Danach haben uns die Blaufuß- und Nazcatölpel inmitten ihrer Brutstätten geduldet.






Wir konnten ihre Küken sehen, während einer der Tölpel ganz unbeeindruckt von uns kleine Steine gesammelt und in sein werdendes Nest abgeliefert hat, fast auf dem Weg, der für und Menschen abgesteckt ist.


Die ersten Albatrosse kommen gerade aus der Antarktis zurück und sind schon vereinzelt anzutreffen. Diese haben sich auch auf unserem Weg aufgehalten.

Auf dieser Insel gibt es auch einen Felsen mit einem Loch, durch das die Wellen ab und zu von unten durchschießen. So entsteht eine Fontäne wie bei einem Geysier.






Dienstag, 13. April 2010

Galapagos Legend

Unser Zuhause für die nächste Woche:










Auf einer Galapagos-Kreuzfahrt (mit einem der grösseren Schiffe) geht alles sehr durchorganisiert vonstatten. Um 06:45 Uhr Weckruf, 07:00 Uhr Frühstück und um 08:00 wird schon der erste Inselausflug angetreten. Hier wird von der Naturschutzbehörde ein striktes Reglement vorgegeben: Es werden pro Insel nur zwei Besucherströme mit einer bestimmten Anzahl Menschen am Tag zugelassen, und diese dürfen auch nur maximal 3 Stunden dort verweilen. So gibt es nach dem Mittagessen einen weiteren Inselausflug. Da es kaum Bäume gibt, kann so ein Ausflugsprogramm in der Hitze ziemlich schlauchen. Da freut man sich, wenn nach der Wanderung ein freigegebener Strand zum Schnorcheln einlädt.

Floreana

Auf dem Weg zum Strand hat uns im Felsengestein ein kleiner einsamer Pinguin in Empfang genommen. Es ist beeindruckend, wie weltfremd die Tiere hier sind. Sie haben noch nicht von den bösen Menschen gehört und zum Glück wird sehr drauf geachtet, dass dies so bleibt.
Auf dieser Insel wohnen haupsächlich Flamingos in den sumpfigen Gewässern. Weiße Sandstrände gibt es hier auch.



Diese sind leider voller Stachelrochen, so dass wir zum Schnorcheln nur den Vulkangesteinstrand nehmen durften, wo die Sicht leider nicht so gut war. So haben wir gestern nur kleine Fischschwärme direkt vor oder unter uns ausmachen können.

Santa Cruz (Dragon Hill)




Wir sind auf einem Lavagesteinstrand trocken gelandet und auch bald auf einem Gemisch aus Lava und sehr groben Sand gegangen, der aus Muscheln und Seeigeln besteht.
Hier gibt es hauptsächlich Land- und Seeleguane. Einige der Leguane lagen uns mitten im Weg.


Es waren viele Darwinfinken, eine Art Kanarienvogel und keine Flamingos zu sehen. Letztere kann man gelegentlich in der Lagune antreffen.
Wir sind auch auf eine Seeleguankolonie getroffen, die sich unbeeindruckt von uns einfach weiter gesonnt hat.
Nach gut 2 Stunden ging es wieder aufs Schiff. Beim Warten auf die Beibringerboote haben wir diesen Blick genießen können:


Auf dem Foto hat sich übrigens ein Seeleguan verirrt.

Montag, 12. April 2010

Dunkel

Nach dem Ausflug waren wir erschöpft und haben uns in der klimatisierten Kabine aufgehalten. Als die Ansage durch die Lautsprecher kam, dass wir zum Briefing des morgigen Tages antreten sollen und wir uns fertig machten, schaute ich aus unserem Bullauge ins Dunkel und sah einen Hai. Als ich erneut rausschaute, ist ein Fisch vor dem Fenster entlanggeflogen, verfolgt von einem Hai!
Nach dem Briefing sind wir der Sache mit dem Hai auf den Grund gegangen. Auf beiden Seiten das Schiffs sind Scheinwerfer aufs Wasser gerichtet und man kann den Riffhaien, Seehunden, Pelikanen und Möven beim Jagen der fliegenden Fische, oder auch nur beim Dahingleiten im Wasser zuschauen.

Der Sternenhimmel ist atemberaubend. Man kann sich auf dem obersten Deck von einer der Liegen aus sich in das Sternendach vertiefen. Das Kreuz des Südens ist gut zu erkennen und die Milchstraße macht sich ganz schön breit.

North Seymour

Nach einer kurzen Eingewöhnungzeit hatten wir heute schon unseren ersten Ausflug. Wir haben uns mit dem Boot an Blaufußtölpel und Fregattvögel auf 2 Meter genähert. Auf der Insel sind wir 1 1/2 Stunden in der Hitze einen abgesteckten Weg entlanggelaufen und haben hunderte dieser Vögel zum Teil ganz nah am Wegrand oder über unseren Köpfen beobachten können.



Fast an dem Boot angekommen ist der einzig erlaubte Grund zum Verlassen des abgesteckten Wegs eingetroffen: ein Seelöwe hatte es sich dort gemütlich gemacht.



An der Einstiegstelle zum Boot haben sich 2 kleine Seelöwen ungestört weiter gerauft.

Jasminduft

Als wir am Morgen in das
Flugzeug gestiegen sind, roch es schon sehr parfümiert nach Jasmin. Kurz vor der Landung haben sie dann alle Fächer über unseren Köpfen geöffnet, etwas mit einer Sprühdose reingesprüht und sie wieder geschlossen. Nach der Landung wurde durch die Lüftungsschlitze
etwas Nebeliges über uns reingepustet. Damit wurden wir endgültig gereinigt, um keine Insekten oder Keime einzuschleppen. Anscheinend war der Jasmingeruch am Anfang auch so ein Insektentöter!
Wir wurden abgefertigt, mit dem Bus abgeholt und in die Zubringer zum Boot gebracht. Unsere Kabinennummer ist übrigens die 42!



Sonntag, 11. April 2010

Abtauchen

Morgen geht's auf nach Galapagos. Da wir vermutlich kein Internet haben werden, tauchen wir jetzt für eine Woche ab.
Auf der Karte, die hinter folgendem Link verborgen liegt, kann sehen, wo wir wann sind.

http://www.gogalapagos.com/itinerary8dayslegend.html



Samstag, 10. April 2010

Kolibris in der Hosteria San Jorge

Dies war der Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung durch den Eukalyptuswald an dem Pichincha, wo wir uns bei einem Kaffee die Kolibris um den Kopf schwirren lassen konnten.

Freitag, 9. April 2010

Straßenhunde

Anfangs sind mir die Straßenhunde nicht aufgefallen und ich habe ihnen keine Beachtung geschenkt. Sie sind überall, in den Städten und auch in den Dörfern. Als ich mir bei einem die Frage gestellt habe, ob da mehr Schäferhund oder Bordercollie drinsteckt, ist es mir aufgefallen. Es sind fast alle Rassehunde in gemischter Form auf der Straße wiederzufinden. Mir ist eine viel zu klein geratene deutsche Dogge, ein riesiger beiger Rauhaardackel, eine Dalmatinermischung und ein halber Chiwawa begegnet. An einem Zwergschnauzer habe ich Cockerspanielohren gesehen.
Es macht Spaß, sich die Hunde genauer anzuschauen. Sie sehen auch meistens gut aus, mir ist noch kein halb verhungerter Hund aufgefallen.












Donnerstag, 8. April 2010

Sicherheit

Leider lauern einige komische Leute hier überall rum und schauen, ob bei uns was zu holen ist. In unserer Gegend geht es einigermassen. Wenn wir abends noch mal um die Ecke wollen, stecken wir unsere kopierten Pässe und ein paar Dollar lose in die Hosentasche und nehmen sonst nichts mit. Vor allen Lokalen und vielen der Wohnhäuser gibt es einen bewaffneten Wächter. Abends sollte man auch für kurze Strecken ein Taxi nehmen. Man muss als Tourist darauf achten, dass man ein offizielles gelbes Taxi nimmt und der Fahrer das Taximeter einschaltet. Bei einer 15minütigen Fahrt kommt man so auf 1,50-2,00$.

Weil es mir zu gefährlich ist, einen bewaffneten Wachmann zu fotografieren und Ihr euch vorstellen könnt wie ein gelbes Taxi aussieht, hier eine andere Sache die sicherheitstechnisch für mich fraglich aussieht:












Mittwoch, 7. April 2010

Geräuschkulisse

Das Hintergrundgeräusch jeder Großstadt bekommt man hier auch zu hören: Autos. Nur dass mit diesen bei jeder sich anbietenden Gelehenheit auch gehupt werden muss. Und wenn sie abgestellt sind oder der Besitzer gerade einsteigt, kommt es sehr oft vor dass die Alarmanlage losgeht. Diese feste Reihenfolge mehrerer Sirenentöne hört sich hier bei allen Autos gleich an. Dazu kommen noch die Alarmanlagen, die in den Häusern eingebaut sind, da ist es übrigens auch ein einheitlicher Ton. Diese gehen, gefühlt, dann schon los, wenn ein Vogel* dem Haus zu nahe kommt!
Natürlich interessiert es keinen, wenn eine Alarmanlage losgeht. Manchmal stehen die Autobesitzer neben ihren trötenden Autos und klönen. Dabei ist es nicht verwunderlich, wenn Krankenwagen hier doppelt so laut sind, damit sie überhaupt wahrgenommen werden.

* Wenn man den ganzen Lärm ausblendet, kann man früh morgens die Amseln hören. Man versteht sie zwar nicht, weil sie einen anderen Dialekt, vielleicht sogar eine andere Sprache sprechen, obwohl sie wie unsere Amseln aussehen.




Dienstag, 6. April 2010

Im Reisebüro

Heute haben wir die Reiseunterlagen für Galapagos abgeholt. Da bereits bezahlt und alles geklärt war, hatten wir einen kurzen Besuch im Reisebüro erwartet, einen Griff in die Schublade und fertig.Trotz mehrfacher Vorankündigung unseres Besuchs ist erst bei unserer Ankunft eine Frau vom Reisebüro losgefahren, um die Unterlagen vom Reiseveranstalter zu holen. Das Ergebnis war ein einziger Zettel, wo nicht einmal die Abflugzeiten draufstanden! Bei ihrer 2. Fahrt kamen auch ein paar Unterlagen zu unserem Schiff und die Abflugzeiten wurden uns handschriftlich dazugekritzelt. Nach fast 2 Stunden hatten wir dann alles geklärt und sind mit den Unterlagen rausgekommen.
Dies ist ein Beispiel für den Alltag hier, man braucht Zeit, ganz starke Nerven und Ausdauer, um mit der Mentalität der Equatorianer klar zu kommen.
Ansonsten haben wir noch einige nette Lokale besucht.
Es gibt hier einige große Shopping Malls, in der sich wohl die Mehrheit der Einwohner keinen Einkauf leisten kann.
Für alle Macfreunde, auch hier kann man sich heimisch fühlen! Allerdings sind die Preise um die 9% teurer als in Deutschland.




Montag, 5. April 2010

Der Kratersee Cuicocha

Auf der Fahrt nach und auf den
Cotacachi hatten wir die Stadt Ibara zu unseren Füßen.




Oben angekommen erbot sich uns der Cuicocha See. Wir befinden uns auf 3100m.
Wir hatten Hunger! Das einzige Lokal hier sah nicht sehr einladend aus, aber es war sauber. Uns wurde Cui (Meerschweinchen) angeboten, was wir dankend ablehnten. Die Forelle für 5$ war sehr lecker.

Cascada de Peguche

Nach einem kleinen Marsch durch einen Eukalyptuswald, in dem es auch herrlich danach geduftet hat, sind wir an dem Wasserfall angekommen.


Ich hätte erwartet, hier schon ein paar interessante Tiere zu sehen. Für heute muss ich mich mit den Kolibris, die uns an den Seen begegnet sind, begnügen.

Edwin

Dies ist Edwin, unser Fahrer des Vertrauens. Für einen Equatorianer fährt er sehr gesittet. Heute fährt er mit uns die Panamericana entlang in Richtung Norden und zurück, wir überqueren also zweimal den Äquator!


Hier sitzen wir mit ihm in Cayambe, der Hausvulkan 'Cayambe, 5790m' hat leider seine Schneespitze in Wolken gehüllt, bei Kaffee und den berühmten Bisscochos zur Stärkung für den Weg über den Lago San Pablo nach Otavalo, dort findet ein großer Indiomarkt statt.

Sonntag, 4. April 2010

Quito vom Brötchenhügel

Wir haben noch einen Abstecher in die Altstadt gemacht. Die Kirchen, die hier stehen, sind von innen komplett vergoldet.
Von dort aus sind wir auf den Panecillo (der Brötchenhügel) hochgefahren, hier steht eine hässliche metallene Jungfrau. Von dort aus kann man einen großen Teil des schlauchförmigen, sich durch die Berge schlängelnden Quitos sehen.



Hit ein Blick in Richtung Norden.

Quito for beginners

Quito ist momentan recht ruhig, weil die meisten Einwohner über Ostern ausgeflogen sind. Wir schaffen es ohne Probleme die Straßen an den Ampeln, die zusätzlich mit Zebrastreifen ausgerüstet sind, zu überqueren, dies soll ab Di. anders werden...
Das Wetter hat sich bis jetzt jeden Tag ähnlich verhalten. Tagsüber Sonne evtl. mal durch Wolken abgedunkelt und abends Regen. Temperaturen so um die 20 Grad (mittags auch mal etwas mehr).
Heute waren wir in der Nähe auf einem Indiomarkt anschließend waren wir im Nationalmuseum, in dem ich nach dem ersten Foto, was ich gemacht habe, über das Fotoverbot aufgeklärt worden bin. Also bekommt ihr hier selten fotografierte Zeremoniegefäße zu sehen



Wir haben heute gelernt, dass die Inkazeit nur 65 Jahre lang war, dann kamen die Spanier.

Samstag, 3. April 2010

Exotische Früchte






Die Höhenluft meint es doch ernst. Wir sind weiterhin erschlagen, also haben wir heute die nahe Umgebung erforscht und uns unter anderem in einer Shopping Mall und einem Supermarkt umgesehen. Die Obstauslage war beeindruckend. Das müssen wir alles probieren.
In dem Foto von links : Taxos, Naranjilla, Mango, Maracuya, Tunas und Tomate Dulce. Nicht auf dem Bild Papaya in riesig, Babaco, Guanabana (habe ich heute als Saft getrunken), Badea, und Pitahaya (schon probiert, ist auch lecker)


Freitag, 2. April 2010

Über den Dächern von Quito


Wir sind erschlagen! Ist es der Schlafmangel, die dünne Luft auf 2800m Höhe oder der wunderschöne Blick auf den Pichincha von unserem eigenen Balkon? Heute lassen wir es ruhig angehen.

Der erste Vulkan: Der Cotopaxi

Beim Anflug auf Quito haben wir einen wunderschönen Blick auf die Anden.



Unser Privattaxi stand bereit und hat uns in unser neues Zuhause für die nächsten paar Wochen begleitet.